Die Ahorn-Bäume sollte ursprünglich im Rahmen der Umgestaltungsmaßnahmen auf dem Gendarmenmarkt gefällt werden. Die Fachabteilungen des Bezirksamtes Mitte haben lange nach Alternativen gesucht. Nun vermeldet Baustadtrat Ephraim Gothe (SPD) dem Berliner Kurier: „Die Kugelahorne bleiben stehen.“ Laut neuestem Gutachten wäre auch ein Stutzen der Bäume keine Option gewesen, Pilzbefall hätte gedroht.
Angedacht ist außerdem das Bepflanzen des Gendarmenmarktes, zum Beispiel mit Japanischen Schnur- und Lederhülsenbäumen. Die überarbeiteten Pläne sollen jetzt den Bürger-Initiativen und in der kommenden Woche dem Umwelt-Ausschuss des Bezirkes vorgestellt werden.
Ursprünglich wollte der Senat den Gendarmenmarkt für rund sechs Millionen Euro komplett neu gestalten. Neben dem Abholzen der Kugelahornbäume sollten auch Treppenanlagen verschwinden und der Platz neu gepflastert werden. Ein Förderverein hatte daraufhin mehrere tausend Unterschriften dagegen gesammelt.
Ab 22. November steht ein ganz besonderer Baum im Fokus der Besucher des Gendarmenmarktes, nämlich ein großer Weihnachtsbaum. Ganz traditionell findet auch in diesem Jahr wieder der Weihnachtsmarkt auf dem Gendarmenmarkt, einem der schönsten Weihnachtsmärkte in Berlin, statt. Unter dem Motto „Weihnachtszauber Gendarmenmarkt 2010“ locken wieder zahlreiche Handwerker, Schausteller und Gourmet-Künstler Besucher auf den Markt in Berlins Mitte.





