Für viele gehören sie inzwischen zur Weihnachtszeit wie der Christbaum oder der Weihnachtsstollen: die glitzernden Lichter, die einzelne Häuser oder komplette Straßenzüge in der Dunkelheit Berlins erstrahlen lassen.
Wie die Verbraucherzentrale ermittelte, verbrauchen deutsche Haushalte jedes Jahr für die Weihnachtsbeleuchtung rund 409 Millionen Kilowattstunden Strom. Damit könnten etwa 140.000 Haushalte ein Jahr lang komplett mit Strom versorgt werden.Vielerorts ist zu erkennen, dass auch dieses Jahr wieder prächtig dekoriert wurde. Doch sparen muss ja nicht abschaffen heißen.Die Verbraucherzentrale schlägt vor, bei Neuanschaffungen zu sparsamen LED-Leuchten zu greifen und Zeitschaltuhren zu verwenden. Schließlich müsse die Adventsbeleuchtung nicht die ganze Nacht lang brennen.
Auch die Kommunen sehen sich im Zwiespalt zwischen zunehmendem Kostendruck und attraktiver Weihnachtsgestaltung.Die Lichtattraktionen in der Berliner Innenstadt sind daher zum Teil gesponsert.
Auf dem Kurfürstendamm und der Tauentzienstraße am Weihnachtsmarkt Gedächtniskirche ist das Spektakel nur dank des Engagements eines großen Unternehmens möglich.
"Unter den Linden" spendiert ein Energieversorger die Lichterschlangen an den Bäumen. So kommt man bereits auf dem Weg zum Weihnachtsmarkt am Opernpalais oder zum Weihnachtsmarkt Gendarmenmarkt in weihnachtliche Stimmung.





