Die letzten Urlauber kehren gerade aus ihren wohlverdienten Urlaubsferien zurück. Sobald man den ersten Einkauf tätigt um den leeren Kühlschrank wieder für eine arbeitsreiche Woche zu füllen, da will man seinen Augen kaum trauen.
Erste Weihnachtsartikel leuchten zwischen Sonnencreme und Eisspezialitäten in den Regalen heraus. Es erscheint den meisten wie ein schlechter Traum, wenn plötzlich im August oder September bereits die ersten Weihnachtsdekorationen und Süßwaren in einigen Berliner Läden zu finden sind.
Der Einzelhandel stellt wie gewohnt zum Ende des Sommers hin alle Weichen auf die größte Umsatzzeit des Jahres ein. Allzu verwundernd ist das aber nicht, denn viele Deutsche kaufen bereits jetzt die ersten Süßigkeiten und kleinen Geschenke ein, damit die Rechnungen im Dezember nicht all zu hoch ausfallen.
Weihnachten in Berlin: Einzelhandel beginnt mit den ersten Weihnachtsvorbereitungen
Jedoch ist dies die alljährig gleiche Prozedur. Jährlich im September können Verbraucher den fließenden Übergang von Grillfleisch, Holzkohle und Sonnencreme zu Dominosteinen, Spekulatius und Weihnachtsdeko beobachten. Ab November finden sich dann schließlich auch Weihnachtsbäume, Lichterketten und Schneemänner in den Schaufenstern in Berlin ein.
Weihnachtseinkäufe in Berlin schon im Spätsommer tätigen
Was für viele bereits eine Reizüberflutung im Spätsommer/Herbst bedeutet, ist für alle diejenigen, die uns das weihnachtliche Flair in Berlin bescheren, die normalste Sache auf der Welt. Für professionelle Dekorateure und Floristen ist es die Regel, im Sommer mit den Vorbereitungen für die Weihnachtszeit in Berlin zu beginnen. Was für uns befremdlich erscheint, ist ganz einfach Teil deren Jobs. Im Hochsommer beginnt dann schon das Wickeln der Kränze in allen erdenklichen Größen, das Schmücken der kleineren und großen Weihnachtsbäume und das Herrichten der weihnachtlichen Gestecke. Doch die meisten dieser Dekorationsgegenstände verschwinden jedoch erst mal wieder in die dunklen Lager der Verkaufshäuser. Unnötig zu erwähnen, dass das Tannengrün nicht aus lebendigem Material besteht, sondern aus Plastik. Wer will sich auch schon Mitte Oktober einen Tannenbaum in das Kaufhaus stellen, der im November bereits die Hälfte der Nadeln verloren hat?





