In diesem Jahr wird die national sehr bekannte Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ von zahlreichen Unternehmen der deutschen Landeshauptstadt unterstützt.
Die „Freiwillige Agentur Marzahn-Hellersdorf“ ist einer dieser Helfer. Das Unterfangen soll verarmten Kindern an den Feiertagen einige kleine Freuden bereiten, welche über ihre derzeitige Situation ein wenig hinweg trösten soll.
Hilfe an Weihnachten – Berlin im mentalen Kampf gegen Armut und Hoffnungslosigkeit
Noch bis zum 15. November kann jeder Bürger einen Schuhkarton mit einem aufmunternden Geschenk füllen und diesen am Helene-Weigl Platz 6 abgeben. Selbstverständlich sind an den Feiertagen bei den Kindern Spielsachen besonders gern gesehen. Aber auch andere wichtige Sachen, die ein Mensch im Alltag benötigt, sind stets willkommen. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass neben kleineren Spielzeugen häufig Hygieneartikel, Schulmaterialien, wärmende Kleidungsstücke und Süßigkeiten die bunt verpackten Schuhkartons bewohnen. Das sind alles äußerst nützliche Gegenstände über die sich ein Kind freuen kann, was in der Regel nichts hat, weil es sich die Eltern in ihrer derzeitigen Lage nicht leisten können. Einige Spender schlendern hierfür sogar über einen der Berliner Weihnachtsmärkte, in der Hoffnung etwas passendes finden zu können. Viele Spender geben sich nicht nur bei der Auswahl der Geschenke Mühe sondern auch bei der Verpackung. Immer wieder staunen die Organisatoren und Verteiler, wie liebevoll die Kartons mit kleinen Weihnachtsmotiven verziert sind oder in ansprechendes Geschenkpapier gehüllt sind.
Weihnachtsgeschenke für osteuropäische Kinder in Not
Im vergangenen Jahr sammelte die Aktion von den Helfern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz fest 540000 Kartons für osteuropäische Kinder ein. Eine beachtliche Zahl, die zeigt, dass gerade an diesen Tagen das Herz der Spender für die Kinder schlägt, ungeachtet ihrer Herkunft. Bei dieser Aktion kommt es weniger um den Inhalt der Schenkungen an sondern vielmehr um die Geste, die dahinter steckt. Denn nichts wiegt auf diesem Planeten schwerer, wie unschuldige Kinderaugen zum Strahlen zu bringen und ihnen für einen Moment die Möglichkeit zu geben ihre trostlose Situation in den Hintergrund rücken zu lassen.





