Nach einem Einkaufsbummel auf der Tauentzienstraße und dem Kurfürstendamm gönnt man sich entlang der vielen Stände am besten einen Glühwein, Grog und Punsch. Natürlich ist auch alkoholfreier Kinderpunsch und warmer Kakao im Programm.
Am 5. Dezember findet die Vollversammlung der Weihnachtsmänner auf dem Weihnachtsmarkt Gedächtniskirche statt, die besonders für Kinder eine Attraktion ist. Außerdem gibt es Karussells zum lustigen Zeitvertreib.
Doch etwas ist anders in diesem Jahr auf dem Weihnachtsmarkt vor der Gedächtniskirche. Und zwar fehlt der sonst auf Berliner Weihnachtsmärkten übliche Weihnachtsbaum! Da dieses Jahr neben der Gedächtniskirche ein Gerüst für die Sanierung steht und somit nicht genug Platz für eine traditionelle Tanne vorhanden ist, musste improvisiert werden.
Nun überragt ein riesiger weißer „Plastikkegel“ als Ersatz den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche. Bei den Besuchern, die vor Weihnachten in Berlin grüne Weihnachts-Fichten gewohnt sind, sorgt das Thema für Diskussionen. Der 25 Meter hohe weiße Plastikkegel, der außer einem Stern auf der Spitze keinerlei Schmuck besitzt, gefällt nicht jedem.
Doch ganz so schlicht ist der Plastik-Baum gar nicht. Tausende Leuchtdioden und sechs Projektoren werfen Bilder, Lichter und Farben an das Objekt. In der ersten Woche werden jeweils 15 Motive, die sich bis Mitternacht alle drei Minuten abwechseln, gezeigt. Laut Veranstaltern handelt es sich einfach um eine Weihnachts-Konstruktion und nicht um einen Ersatz-Weihnachtsbaum.
Der „City-Weihnachtsmarkt“ an der Gedächtniskirche ist noch bis zum 2. Januar geöffnet, jeweils So.–Do. 11–21 Uhr, Fr. und Sa. 11–22 Uhr, Heiligabend 11–16 Uhr, am 31.12. von 11–02 Uhr.





