Das Unglück ereignete sich bei Abbauarbeiten am 11. Oktober nach dem Oldenburger Volksfestes "Kramermarkt", Personen wurden durch die hinab stürzenden Teile nicht verletzt. Der Schaden beträgt nach Schätzungen rund 100.000 Euro. Inzwischen steht fest, dass das Rad nicht wie vorgesehen in Bremen auf dem Freimarkt aufgestellt werden kann.
Nun laufen die Reparaturen und der Austausch der Riesenrad-Stützen der 60 Meter hohen Konstruktion. Wieviel Zeit die Beschaffung der speziellen Einzelteile in Anspruch nehmen wird, ist noch unklar. Geplant ist weiterhin, das Steiger-Riesenrad auf dem Weihnachtsmarkt Alexanderplatz Berlin aufzustellen.
Technisch sei das Rad in einwandfreiem Zustand gewesen und es gab auch keinerlei Probleme während des Betriebs. Vor der Inbetriebnahme auf Jahrmärkten und Volksfesten wird die Anlage jedes Mal von TÜV-Experten aufs gründlichste überprüft. Das Fahrgeschäft entsprach somit den strengen gesetzlichen Anforderungen an die Sicherheit. Der Schaustellerbetrieb hatte das Rad immer wieder modernisiert und zuletzt die aus Glühbirnen bestehende Lichtanlage an Rad und Stützen vollständig durch LEDs ersetzt.





